Eine veraltete Website kostet Vertrauen, Rankings und Anfragen. Ein Relaunch bringt Design, Technik und Conversion auf den Stand — aber nur, wenn er geplant statt improvisiert läuft. Dieser Ratgeber zeigt Kosten, Ablauf und worauf du achten musst, damit der Relaunch kein SEO-Desaster wird.

Was kostet ein Website Relaunch?

Ein Relaunch ist kein Neubau von null — aber oft aufwändiger als gedacht. Migration, Redirects, Content-Übernahme und SEO-Erhalt treiben den Preis. Schlanker Relaunch (Design-Refresh, gleiche Struktur): 1.800 – 4.500 €. Umfangreicher Relaunch (neue Struktur, CMS-Wechsel, viele Seiten): 4.500 – 15.000 €+.

Bei VIBEBUILT: Growth-Relaunches ab 1.800 €, Pro-Projekte ab 4.500 €. Kompakte Relaunches mit klarer Struktur und begrenztem Umfang können in 10–14 Tagen live gehen.

Relaunch-Kosten nach Umfang

Relaunch-Typ Preisspanne Typischer Umfang
Design-Refresh 1.800 – 4.500 € Neues Design, gleiche Seiten, Redirects
Struktur-Relaunch 4.500 – 8.000 € Neue Navigation, CMS, Content-Migration
Plattform-Wechsel 8.000 €+ WordPress → Webflow, Shop-Integration etc.

Wann lohnt sich ein Relaunch?

  • Design wirkt veraltet (3+ Jahre, nicht mobile-first)
  • Ladezeiten schlecht, Core Web Vitals im roten Bereich
  • Conversion stagniert — wenig Anfragen trotz Traffic
  • CMS unhandlich, Inhalte lassen sich nicht selbst pflegen
  • Neue Marke, neues Angebot — alte Site passt nicht mehr
  • Sicherheitslücken, veraltete Plugins oder Technik

Ablauf: So läuft ein Relaunch ab

  1. 1. Bestandsaufnahme

    Aktuelle Seiten, Rankings, Traffic-Quellen und Conversion-Daten analysieren. Was funktioniert, was nicht?

  2. 2. Ziel & Struktur

    Neue Sitemap, Seiteninventar, Redirect-Plan. Welche URLs bleiben, welche werden zusammengelegt?

  3. 3. Design & Content

    Neues Design, Texte überarbeiten oder neu schreiben. Content-Migration planen.

  4. 4. Entwicklung & Migration

    Build auf Staging, 301-Redirects einrichten, interne Verlinkung prüfen.

  5. 5. Test & Go-Live

    Links, Formulare, Mobile, Ladezeit. Launch — idealerweise außerhalb der Hauptsaison.

  6. 6. Monitoring

    Rankings, Traffic und Conversion in den ersten Wochen beobachten. Redirects und 404-Fehler nachjustieren.

SEO beim Relaunch: Das darfst du nicht vergessen

Der häufigste Relaunch-Fehler: URLs ändern ohne 301-Redirects. Google verliert den Index, Rankings brechen ein. Jede alte URL braucht eine Weiterleitung zur neuen Entsprechung.

Meta-Titel, -Beschreibungen und interne Verlinkung müssen mitwandern. Sitemap und robots.txt aktualisieren. Google Search Console nach dem Launch erneut einreichen.