Ein Onepager ist eine Website auf einer einzigen Seite — alles Wichtige scrollt sich durch. Schnell, fokussiert, oft günstiger als Mehrseiten-Sites. Aber wann reicht ein One-Pager wirklich — und wann wird er zur Bremse für dein Business?
Was ist ein Onepager?
Ein Onepager (One-Pager, Single-Page-Website) bündelt alle Inhalte auf einer URL: Hero, Leistungen, Über uns, Referenzen, Kontakt. Navigation springt per Anker zu Abschnitten statt zu Unterseiten.
Vorteile: klare Botschaft, schneller Launch, geringere Kosten, ideal für mobile Nutzer. Nachteile: begrenzte SEO-Tiefe, weniger Platz für viele Themen, schwerer skalierbar.
Wann lohnt sich ein Onepager?
- Ein klares Angebot — z. B. Beratung, Handwerk, Event, Produkt-Launch
- Ein Hauptziel: Kontakt, Termin, Anfrage — nicht Content-Marketing oder Blog
- Begrenztes Budget — Onepager starten ab 500 €
- Schneller Go-Live — kompakte Projekte in 10–14 Tagen
- Lokale Dienstleister mit überschaubarem Leistungsspektrum
- Kampagnen-Landingpages oder temporäre Präsenzen
Wann reicht ein Onepager nicht?
Sobald du viele Leistungen, Blog-Artikel, SEO für unterschiedliche Keywords oder B2B-Content brauchst, stößt ein Onepager an Grenzen. Google indexiert eine URL — mehrere thematische Seiten ranken besser für verschiedene Suchanfragen.
Auch bei wachsenden Unternehmen: Ein Onepager kann Start sein, aber spätestens bei 5+ Leistungen oder regelmäßigem Content lohnt sich der Wechsel zu einer Mehrseiten-Website.
Onepager vs. Landingpage vs. Unternehmenswebsite
| Typ | Seiten | Typischer Einsatz | Kosten |
|---|---|---|---|
| Onepager | 1 | Dienstleister, Freelancer, Events | ab 500 € |
| Landingpage | 1 | Kampagnen, Ads, Lead-Magnet | ab 500 – 1.800 € |
| Unternehmenswebsite | 5–15+ | KMU, Marken, SEO, Blog | ab 1.800 € |
Was ein guter Onepager braucht
Klare Hierarchie: Hero mit Value Proposition, Leistungen, Social Proof (Referenzen, Bewertungen), Über uns, Kontakt. Jeder Abschnitt hat einen Zweck — kein Füllmaterial.
Mobile First: Die meisten Besucher kommen über Smartphones. Ladezeit, Lesbarkeit und ein sichtbarer CTA (Button, Telefon) sind Pflicht.
Conversion: Ein Haupt-CTA, maximal zwei Handlungsoptionen. Zu viele Buttons verwirren.