„Was kostet eine Website?" ist die häufigste Frage — und die ehrlichste Antwort lautet: Es hängt vom Umfang ab. Dieser Ratgeber zeigt realistische Preisspannen, welche Faktoren den Preis treiben und wie du Angebote sinnvoll vergleichst, ohne nur auf den niedrigsten Preis zu schauen.

Realistische Kosten für eine Website

Ein schlanker Onepager mit klarer Botschaft, Kontaktformular und mobilem Design startet oft ab 500 €. Unternehmenswebsites mit mehreren Seiten, individuellem Design und SEO-Grundlagen liegen zwischen 1.800 und 4.500 €. Umfangreiche Projekte mit Custom-Funktionen, CMS, Blog und Conversion-Optimierung bewegen sich ab 4.500 € aufwärts.

Darüber hinaus: Domain (ca. 10–15 €/Jahr), Hosting (5–30 €/Monat), ggf. Wartung und Content-Erstellung. Wer nur den Build-Preis betrachtet, vergisst oft die laufenden Kosten.

Bei VIBEBUILT: Onepager ab 500 €, Growth ab 1.800 €, Pro ab 4.500 €. Kompakte Projekte gehen in 10–14 Tagen live — wenn Inhalte und Feedback rechtzeitig kommen.

Preisübersicht nach Website-Typ

Typ Preisspanne Typischer Umfang Für wen?
Onepager ab 500 € 1 Seite, klarer Fokus, Kontakt Freelancer, lokale Dienstleister, Events
Growth ab 1.800 € 5–10 Seiten, Design, SEO-Basics KMU, Berater, Handwerker
Pro ab 4.500 € Individuell, CMS, Blog, Conversion Marken, wachsende Unternehmen

Was treibt den Preis?

  • Seitenanzahl und Struktur — mehr Seiten bedeuten mehr Design- und Entwicklungsaufwand
  • Individuelles Design vs. Template — Custom-Design kostet mehr, wirkt aber einzigartiger
  • Funktionen: Kontaktformular, Buchungssystem, Mehrsprachigkeit, Shop-Anbindung
  • Content: Lieferst du Texte und Bilder oder erstellt die Agentur sie?
  • SEO und Performance — technische Grundlagen kosten Aufwand, zahlen sich aber aus
  • Plattform: WordPress, Webflow, statisch — jede hat andere Kostenstruktur

So vergleichst du Angebote sinnvoll

Günstigste Angebote sind selten die günstigsten langfristig. Achte auf: Was ist im Preis enthalten? Gibt es klare Leistungsbeschreibungen? Wer ist Ansprechpartner? Gibt es Referenzen?

Vage Formulierungen wie „individuelle Lösung nach Absprache" ohne konkreten Umfang sind ein Warnsignal. Besser: Pakete mit definiertem Leistungsumfang oder ein klares Briefing mit Festpreis.

Frage nach Übergabe: Bekommst du Zugänge, Dokumentation und die Möglichkeit, Inhalte selbst zu pflegen? Das spart später Agenturkosten.

Typische Fehler bei der Budgetplanung

Nur den Build-Preis betrachten — Hosting, Domain, Wartung und Content fehlen in der Rechnung.

Zu viele Seiten beim Start — lieber 5 starke Seiten als 20 halb fertige.

Kein Budget für Texte und Bilder — ohne gute Inhalte wirkt auch teures Design billig.

„Billig-Angebot" ohne klaren Umfang — Nacharbeiten und Zusatzkosten fressen das gesparte Budget.